Wer kennt das nicht - der Urlaub steht vor der Tür und der Blick in den Reisepass lässt einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Ihr deutscher Reisepass ist abgelaufen oder gilt nicht mehr lange genug um die Einreise im Urlaubsland zu ermöglichen.
Dabei ist wirklich Vorsicht geboten. So muss man vor einer Einreise in Thailand einen gültigen Pass besitzen, der mindestens noch sechs Monate gilt.
Nun gibt es drei Möglichkeiten. Entweder man pokert und hat auch noch etwas Zeit im Rücken. Das Ausstellen eines normaler Pass kann aber bis zu sechs Wochen dauern. Wer sich da verzockt kann seinen wohlverdienten Urlaub aufs Spiel setzen. Nach dem ersten Schock könnte der Ärger mit der Liebsten oder der ganzen Familie anstehen. Gottseidank gibt es mittlerweile deutlich mehr Möglichkeiten, einen neuen Pass zu erhalten.
Für wirkliche Spätmerker bleibt nur noch der Weg des vorläufigen Reisepasses. Dieser ist für ein Jahr gültig und kostet in Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt jeweils 26 Euro. Für manche war dieser Pass schon die Rettung in letzter Sekunde.
Es gibt allerdings noch eine dritte Lösung, die dafür sorgt, dass so mancher nicht jährlich zum Passamt muss. Der Express-Pass ist der perfekte Kompromiss. Nach bis zu sechs Tagen ist der neue Reisepass da. Aufpreis ist in München, Berlin und Hamburg 32 Euro. Die Wartezeiten sind allerdings von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Während man in Berlin (wo auch die Bundesdruckerei sitzt) und Hamburg nur drei Tage auf den neuen Pass im Expresstempo warten muss, dauert das ganze in Frankfurt bis zu 4 Tagen und in München muss man sogar sechs Werktage einrechnen. Da ist sie wieder: die bayrische Gemütlichkeit.
Wichtig: Der Express-Pass ist dabei absolut identisch mit einem normalem Reisepass und gilt bis zu 10 Jahre. Unterschiede zum normalen Pass gibt es außer der Express-Ausstellung nicht.
Egal welche Variante man wählt so wird der Urlaub garantiert nicht schon bei der Anreise ein Reinfall ;-)
Reisen - einmal Rundherum! Tips für Thailand, Kambodscha, Australien, Neuseeland, Fidj und die USA
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07 März 2011
Schnellen Pass beantragen - Express Pass hilft
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25 April 2007
Alte Stadt, alte Bruecke und der Tiger
Bevor jemand denkt, dass mir etwas passiert ist (gell, Mama) halt ich euch mal wieder auf dem Laufenden. Mittlerweile haben wir Bangkok hinter uns gelassen und sind am River Kwai in Kanchanaburi. Doch der Reihe nach: Bangkok ist fuer mich immer noch die erstaunlichste Stadt, in der ich jemals war. Dazu kommt auch noch das MBK, das erstaunlichste Kaufhaus in dem ich jemals war. Bin ja mal gespannt, wie das im Ami-Land wird. Das lustigste an dem Kaufhaus: 7 Stockwerke, aufgeteilt wie ein Basar, wo der echte IPod schonmal neben einem gefaelschten gehandelt wird und dazu Menschenmassen, Restaurants, Spielhallen, etc. ohne Ende.
Nach dem gemuetlichen Shopping-Sonntag ging es dann am Montag zeitig los Richtung Kultur. Kultur heisst in diesem Fall Ayutuya, die alte Haupstadt Siams. Um 9h frueh sind wir mit dem Tuckelzug losgefahren. Ein Erlebnis, das von der Hitze mit einer Sauna und von den Mitreisenden mit einem Bazar zu vergleichen ist. Ach ja: und vom Preis mit einer Brezn. Angekommen ging es erstmal auf Fahrersuche. Wer bringt uns wie guenstig wo ueberall hin. Nachdem das geklaert war, gab es Tempel, Tuerme, Ruinen und Schweissverlust im Gegenwert von 4 Liter Wasser satt. Zudem habe ich festgestellt, dass die Bienen wirklich am Aussterben sind. Ich hab hier bisher genau eine Biene gesehen. Und die war tot. Dumm nur, dass ihre letzte Aktion war jemanden zu stechen. Noch duemmer, dass ich diese Person war und sie mir ihren Stachel in den Grossen Zeh gerammt hat. Die Folge: Ein tauber Zeh fuer den restlichen Tag.
Die Ruinen von Ayutaya

Nach dem gemuetlichen Shopping-Sonntag ging es dann am Montag zeitig los Richtung Kultur. Kultur heisst in diesem Fall Ayutuya, die alte Haupstadt Siams. Um 9h frueh sind wir mit dem Tuckelzug losgefahren. Ein Erlebnis, das von der Hitze mit einer Sauna und von den Mitreisenden mit einem Bazar zu vergleichen ist. Ach ja: und vom Preis mit einer Brezn. Angekommen ging es erstmal auf Fahrersuche. Wer bringt uns wie guenstig wo ueberall hin. Nachdem das geklaert war, gab es Tempel, Tuerme, Ruinen und Schweissverlust im Gegenwert von 4 Liter Wasser satt. Zudem habe ich festgestellt, dass die Bienen wirklich am Aussterben sind. Ich hab hier bisher genau eine Biene gesehen. Und die war tot. Dumm nur, dass ihre letzte Aktion war jemanden zu stechen. Noch duemmer, dass ich diese Person war und sie mir ihren Stachel in den Grossen Zeh gerammt hat. Die Folge: Ein tauber Zeh fuer den restlichen Tag.
Mit Sonnenuntergang waren wir dann wieder in Bangkok, ein ruhiger Abend folgte, weil wir uns am naechsten tag endlich vom Smog befreien und Bangkok den Ruecken kehren wollten. Auf gings nach Kanchanaburi an den River Kwai. Duerfte jeder kennen, der den alten Ami-Kriegsfilm mit der Bruecke am River Kwai gesehen hat. Wir werden jetzt wohl die naechsten Wochen mit den Deutschen Andy und Martin verbringen. Die Anfahrt war ueberteuert, aber einmal laesst sich jeder Mal richtig uebers Ohr hauen.
Entschaedigung gabs gleich als wir unser Hostel gesehen haben. Waehrend wir in Bangkok in einem billigen Kabuff waren, haben wir uns hier eine Bambushuette auf Stelzen und allem Komfort direkt am Fluss gegoennt. Einfach traumhaft. Danke Lonely Planet fuer diesen Hammer-Tip. Nach dem Einchecken und Ausruhen haben wir uns erstmal Roller ausgeliehen. Beim Benzin holen ist Flos Roller stehengeblieben und wir mussten vor zur Tanke. Als wir zurueck kamen war der Flo nicht mehr da. Den fanden wir dann eine Stunde spaeter im Hostel wieder. Verplanter Kerl :-) Am Abend ging es dann Richtung der Eisenbahnbruecke aus dem Film. Ganz nettes Szenario, vor allem, weil die Sonne langsam unter ging.
Habt ihr schonmal einen Tiger gestreichelt? Also so einen richtigen, nicht die aus Stoff oder eine gestreifte Hauskatze. Man hab ich einen Respekt vor diesen Tieren. Moeglich war die Beruehrung der etwas anderen Art im Tiger Tempel. Dort gibt es Tiger und viele andere Tiere ala Wildpark Poing, die wohl alle auf der Speisekarte der gestreiften Gesellen sind. Aber zurueck zum Streicheln. Die Tiger liegen nachmittags waehrend der groessten Hitze in einer schattigen Schlucht. Dort wird man dann von einem/einer Thai an die Hand genommen und vorsichtig zu den Tigern gefuehrt, waehrend ein anderer Thai mit der zuvr uebergebenen Kamera Photos schiesst. Ein Erlebnis, dass zumindest einem guten Zweck dient. Auf der Anlage wird gerade heftig gebaut, um den Tigern ein schoenes Gehege zu bieten und die Nachkommen wieder auswildern zu koennen.
Tiger zum Streicheln
Danach ging es weiter mit unseren Rollern. Rollerfahren ist gar nicht so schwer und nach heute ueber 130 Kilometern hat man es schon gelernt. Hab nur leider ein paar Schuerfwunden abbekommen. Die sind aber nicht vom Moped, sondern vom Wasserfall, der unsere naechste Station war. Endlich Erfrischung und das zum bestmoeglichen Zeitpunkt des Tages: am Abend, wenn man nicht mehr seinen Lieblingsbegleiter anzieht - die 2 Zentimeter dicke Schweissschicht.
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