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11 August 2007

Sydney und aus is Australien

Am nächsten Tag ging dann am Nachmittag der Bus nach Sydney. 14 Stunden Fahrt über Nacht, wobei ich im Bus zwei Sitze für hatte und so auch erstaunlich gut geschlafen hab. Ankunft in Sydney war 6:30h also schnell nach Kings Cross dem St.Pauli Sydneys mit vielen Backpacker-Hostels etc. Das Hostel war Mal ein richtiges Loch, aber dafür preiswert. Das Geld auf meinem australischen Konto (hatte ja noch keine neue deutsche Bankkarte) ging derart zur Neige, das ich nach dem Einchecken und dem Bazahlen für den Bus zum Flughafen am nächsten Tag genau noch 4 Dollar übrig hatte. Macht aber nichts, weil Essen hatte ich noch und Sachen, die man umsonst sehen kann gibts in Sydney zuhauf. Also nach 2 Stunden erstmal ab ins City Centre. Und da war es am Ende des botanischen Gartens und nach einem Besuch im örtlichen Museum (Museen sind in Australien weitgehend kostenlos): Das Sydney Opera House.
Sydney Opera House und Harbour Bridge

Strahlend weiss und in die Bucht hineingebaut. Obligatorische Photos gemacht, und dann weg von den Touri-Horden zurück in den botanischen Garten, mit Blick auf die Bucht. Kaum war ich den Touris entronnen kam die nächste Plage herangerollt. Jogger, Jogger, Jogger und hin und wieder eine Nordic Walkerin. Laut meinem Clicker kamen in 4 Minuten 27 Jogger, wobei in dieser Zeit keine Laufgruppe auftauchte, die locker Mal 10-50 Laufenthusiasten vereinigt. Zudem entschied sich ein Läufer dafür mit im Park auf Liegestützen umzuschwenken, was realtiv lustig zu beobachten war.
Der botanische Garten in Sydney


Nach einem weiteren ausgiebigen Spaziergang und 2 Dollar für Wasser und Schokoriegel ging es zurück ins Hostel. Dort wurde mir angeboten, mit in eine Bar zu kommen: Ein Getränk kaufen, dafür Abendessen abstauben und danach 1 Stunde lang Freibier. Problem: ich hatte noch genau 2 weitere Dollar übrig. Da das eh schon egal war das Geld oder gar keins, bin ich einfach mal in die nächste Spielhalle. Nach 5 Minuten hatte ich 8 Dollar gewonnen und meinen letzten Abend in Australien gerettet. Ab in die Kneipe, mein Hühnerschnitzel (die nennen das wirklich Schnitzel hier) verdrückt, Freibier abgestaubt und dann mit einem Engländer weiter in einen anderen Club (der angesagte Wet-T-Shirt-Contest konnte mich dort nicht wirklich halten). Im neuen Club gabs für Backpacker ein weiteres Freibier und danach Bier für 3,50.
Was macht die Fledermaus so am Tag? Klar doch rumhängen...

Also jetzt nocheinmal ein bisschen reflektieren: Was war Australien für mich? Definitiv eine interessante Erfahrung, wobei ich nicht so lange in Melbourne bleiben hätte sollen. Das Reisen danach hat mir wirklich getaugt und die Leute auch. Von den Kurzeindrücken her hat mir Brisbane am besten gefallen. Am meisten vermissen werde ich:


1. die unglaublich leckeren grossen Sushi-Rollen in Melbourne, die 2 Dollar gekostet haben und von denen ich mich während meiner Zeit als Möbelpacker weitgehend ernährt habe.


2. Floskeln wie "Cheers Mate, Darl' und Buddy" sowie "No worries mate" und "Good as Gold"


3. Die eine odere andere schöne Landschaft


4. Meatpies, meine fette Alternative zu Sushi (gibts aber genauso wie Sushi auch hier in Neuseeland)


5. Dim Sims, gibts wohl nur in Melbourne und wahrscheinlich China (seltsames Gepäck mit undefinierbarer fleischhaltiger Füllung)


Aus is' Australien. Schön war's aber jetzt ist Kiwi-Zeit!!!!!

11 Juli 2007

Blood on the Dancefloor und andere Kurzgeschichten

Erstmal tief durchatmen: Heute gibts mal einen ganz speziellen Eintrag: kleine Anekdoten aus Melbourne, die ich bisher traurigerweise bzw. aus Schreibfaulheit noch nicht in den Blog gebracht hab.

Blood on the Dancefloor

In einer Bar zu arbeiten (oder besser: Glaeser, Flaschen etc. einzusammeln) ist recht kurzweilig. Einerseits ist man immer unterwegs, zweitens sieht man ne Menge Leute, die angeheitert sind und lustige Sachen machen. Man wird schonmal umarmt und es wird einem fuer die "gute Arbeit" gedankt, wobei darauf von der selben volltrunkenen Person der Ratschlag folgt: Man soll weiter Surfen und die Finger von Drogen lassen. Danke dafuer...

Manchmal fliesst aber auch Blut. Und das kam so: Kurz vor Schluss (also gegen 1h wegen laestiger Nachbarn und noch laestigeren Backpackern wie mich, die drueber wohnen) kommt mir ein Typ entgegen gewankt. Erster Gedanke: bei dem gehn gleich die Lichter aus, boeser Alkohol :( muss das gleich mal einem von den Tuerstehern stecken, dass Kundschaft auf den Rausschmiss wartet. Dazu kam es aber dann nicht. Als ich einen nahegelegen Stehtisch von Altglas befreien wollte, hat mir der Typ dabei gleich mal geholfen, indem er im Fallen den Tisch abgeraeumt hat. Mein erster Gedanke: Ganz toll, du Depp. Also erstmal alles aufgewischt, wobei ich dann am Boden auf Blut gestossen bin. Hat er sich also geschnitten. Noch toller, du Depp. Mit einem zweitem Blick wurde das Blut zu einer Blutspur, die direkt zur Tanzflaeche gefuehrt hat. Als auch diese beseitigt war kam Blick drei, diesmal auf die Tanzflaeche. Besser gesagt auf die Holzbohlen, die vor lauter Blut fast nicht mehr zu sehen waren. War wohl doch kein kleiner Schnitt...

Mobb geholt und versucht das Blut aufzuwischen was, zu einem halben Eimer voll rotem Wasser und frenetischen Anfeuerungsrufen von volltrunkenen Partygaesten, die das mit dem Blut nicht mehr ganz gerafft haben gefuehrt hat (Morgens beim Aufwachen, wird sich dann doch der ein oder andere gewundert haben, warum seine Schuhe so einen kleiner Spritzer roter "Farbe" haben)
Fuenf Minuten spaeter sind dann neue Gaeste angekommen, diesmal allerdings im blauen-weissen Party-Auto mit tollem Blaulicht obendrauf. Der zweite Wischversuch wurde dann auch mit dem Kommentar verhindert, ich solle keine Beweise verschwinden lassen. Um das zu verdeutlichen wurde dann auch gleich mal eine kleine Banderole um die Tanzflaeche gewickelt. Inschrift: das aus Ami-Filmen bekannte "Crime Scene - do not cross". Gerade als das Zuschauen besonders viel Spass gemacht hat, kam der Kommentar von einem der anderen Barmitarbeiter: jetzt fehlt eigentlich nur noch Columbo.

Keine Minute spaeter war aber auch dieses Schauspiel komplett. Herein kam ein etwas nach Nerd aussehender Kommisar mit, ja einem hellbraunen Trenchcoat an. Der hat dann so ein bisschen herumgesucht und Beweismittel konfisziert.
Was war eigentlich passiert? Der Typ hatte gar nicht zu viel ins Glas geschaut, naja in einem anderen Wortsinn schon, weil ihm irgendein Anderer einfach mal mit einem Glas ins Gesicht geschlagen hat, was zu einem hinterhaeltigen, tiefen Cut gefuehrt hat. Der Taeter wurde beim Versuch die The-Beach-Bar zu verlassen auch von den Tuerstehern aufgegriffen. Fall geloest, Columbo-Imitator gluecklich.

Adrian oder 7 Wochen Australien

Diese kleine Anekdote geht nur nebensaechlich ueber mich, das ist die Geschichte von Adrian. Also erstmal eine kleine Einstiegsfrage: Was wuerdet ihr so alles machen, wenn ihr sieben Wochen in Australien waert?

a) Reisen, Reisen, Reisen

b) Strand, Sonne und Meer

c) sieben Wochen im selben Hostel im herbstlichen Melbourne rumhocken, nichts ansehen (ausser die unglaublich unterschiedlichen Irish Pubs und miese Clubs), dann abreisen wegen Heimweh.

War jemand fuer c) ???? Adrian, ich wusste nicht das du Deutsch kannst (ehrlich gesagt, dass Du ueberhaupt lesen kannst ist schon ueberraschend), Respekt.

Adrian ist Ire (besser Nord-Ire) und ist so ungefaehr eine Woche vor mir in Melbourne angekommen. Seine Lieblingsbeschaeftigungen: Videos schauen (so bis 4-6 Uhr morgens), ausschlafen (so bis 16-18 Uhr), Bier kaufen, Chicken und Chips (Pommes) kaufen, wieder erste Lieblingsbeschaeftigung.
Dieser doch wirklich spannende und erfuellende Alltag wurde nach fuenf Wochen kurzfristig durch einen Job bei den Moebelpackern unterbrochen. Das hat Adrian aber so deprimiert (weniger Videos und ausschlafen war irgendwie auch nicht mehr), dass ihn das Heimweh gepackt hat. Eltern angerufen, Flug gebucht, Hasta la Vista, Baby.

Ich wein' ihm keine Traene nach, weil der so was von intolerant und einfach nur dumm war, das allein die Anwesenheit von fremder Kultur, also einem Deutschen, der seltsamerweise nicht Englisch als Muttersprache hat, in aus der Fassung gebracht hat. Die Moral von der Geschichte: Dumpfbacken bleibt besser gleich daheim, da kann man sich auch alle Videos selber aussuchen.

Die Hostel-Besatzung in der Einzelkritik

Die Stammbesatzung

Gerry, Ire, Ende 20, leitet das Hostel, geht meistens ins Bett, wenn ich aufstehe (also so gegen 7h) hat immer ein Laecheln auf dem Gesicht und nuschelt im Vorbeigehen wahlweise: What's the craic, what's the story oder how's it goin'. Passenster Kommentar zu ihm: Gerry loves his dope (und natuerlich auch sein Bier).

Shay: Englaenderin, Anfang 30, macht Spa's and Bar's, also arbeitet als Masseuse und in Bars und hat zwischendurch auch das Hostel geleitet, oefters nicht ganz nuechtern und hat oft die selbe Liebe wie Gerry.

Berry, Ire, 21, Zimmergenosse, Arbeitskollege, seit Adrian endlich weg ist wieder normal, hat manchmal Probleme mit dem morgens aufstehen.

Matt, Ire, Ende 20, Arbeitskollege, war immer ganz normal und steht auch immer morgens auf. (was vielleicht daran liegt, dass Matt im Gegensatz zu allen anderen Ire im Hostel nicht auf dem besten Wege zum Alkoholiker ist)

Mark, Ire, Ende 20, Ingenieur, doch noch ein Ire der kein Alkoholiker ist, ansonsten freundlich,Tottenham Hotspurs und Borussia Dortmund-Fan.

Gonzalo, Chilene, Ende 20, wohl schwul (was er heftig bestreitet) und echt nett. Hat fuer den Cirque de Soleil als Popcorn-Verkauefer gearbeitet und ist deshalb weiter nach Adelaide. Fuer lange, lange Zeit der einzige nicht Native-Speaker ausser mir.

Antoin, Ire, Ende 20, Kumpel von Matt und Mark mittlerweile weg (aller Nicht-Alkoholiker sind dann wohl doch Drei).

Ich, 24, Deutscher, den Rest wisst ihr ja eh.

Dominik, 24, Deutscher, Arbeitskollege, mittlerweile in nem Hostel in der Stadt, Jogging- und Kochfan und aus Rheinland-Pfalz. Spricht halt Deutsch, was manchmal nicht schlecht ist und sich auch in seinem English-Akzent wiederspiegelt.

John-Joe, Ire, 19, Irre. Kumpel von Berry. Verkauft Telefonvertraege von Tuer zu Tuer. Dabei so erfolgreich, das er einen neuen Australienweiten Rekord aufgestellt hat. Investiert das ganze Geld in Parties und Drogen. War letzte Woche verschollen und tauchte total zugedroehnt nach 10 Tagen wieder auf um seine Klamotten abzuholen. Hat dabei wohl nur beilauefig mitbekommen, das wir das Zimmer gewechselt hatten.

Kurzauftritte

Die Horde Englaender aus London, still, eine Woche da, dann wieder weg.

Gerry's Freunde Paul, Paul, Karen und sowie seine Schwester Suzie, endlich wieder Stimmung im Hostel sowie die Auslastung der Kuehlschraenke, was einen Argentinier zum Kommentar verleitet hat, dass im Gemeinschaftsraum mehr Bier als im Bottle-Shop um die Ecke waere. Diesen Vergleich, koentte man am naechsten Morgen abaendern in: hier sind mehr leere Flaschen als im Flaschencontainer (wenn die Australier recyceln wuerden).

Kaska, Mitte 20, Polin, Kurzaufritt, wie gesagt

Argentinier, Name Vergessen, Mitte 20, hat im Club unter uns am Samstag eine Blondine aufgerissen.

Zwei Niederlaenderinnen, so Mitte 30, war'n gleich zweimal da, das war's dann aber auch schon mit Auffaelligkeit.

Simon, 39, Australier, Arbeitskollege, Totalversager, Zimmergenosse. Ein Freund des Alkohols, was zu a) Geldmangel, b) Problemen mit dem Aufstehen, c) groesserem Geldmangel fuehrt. Erzaehlt viel. Inhalt? Schalt auf einer Toilette den Handtrockner an. Hat sichs gestern uebel mit Berry vertan, weil er ihn des morgens beschuldigt hat, sein Handy geklaut zu haben. Ich war schon in der Arbeit, aber der Tonfall war wohl eher aggressiv. Schau mer mal.

Alter Australier, Alkoholiker mit leichtem Problem den Wein auch bei sich zu behalten, danach kam der Rausschmiss.

Derron, Junger Australier, Spinner mit leichter Inkontinenz, hat kein Geld, geht uns allen auf die Nerven, verbreitet variable Geschichten, dass er a) gerade aus China zurueckgekommen ist und dort als Lehrer gearbeitet hat, dass er b) gerade aus Thailand zurueckgekommen ist, wo er zwei Monate war und jetzt durch Australien reist. Zudem sind seine Traveller-Schecks a) gestohlen worden oder b) am Flughafen in der Quarantaene (sehr plausibel). Fliegt wohl bald aus dem Hostel, weil er zudem auch noch Essenszeug aus der Kueche klaut und nicht damit gerechnet hat, dass sich hier jeder kennt.

Horde Teenager-Kanadier. Vollidioten. Nur drei Tage da, dabei ihr Zimmer verwuestet. Dann wieder weg. Gottseidank

Noch einige andere deren Kurzauftritte nicht von meinem Kurz- in mein Langzeitgedaechtnis gewechselt haben.

Schlussfolgerungen: Aussies im Hostel haben immer ein Rad ab, Iren sind Freunde des Bieres.


Dies und Das

Wetter und Geschehnisse
- Hier ist ernsthaft Winter, morgens so um die 5 Grad, Tageshoechsttemperaturen um die 12 Grad.
- Hier darf man seit 1.7. nicht mehr in Bars und Clubs rauchen, was ich erstaunlicherweise gar nicht so schlecht finde.
- Semesterferien sind doof: weil da gibts weniger Stunden zu arbeiten bei den Moebelpackern.

So gehts weiter
Ich bleib jetzt noch eine Woche in Melbourne und flieg dann weiter hoch in den Norden nach Cairns (wo's warm ist). Dort habe ich dann noch drei Wochen um nach Sydney zu kommen, von wo dann am 8. August mein Flug nach Auckland, Neuseeland geht. Dort seh ich dann endlich die Natalie wieder, was bestimmt lustig wird. So lange lass ich euch aber nicht auf was Neues warten. Versprochen.













27 Mai 2007

Einleben und Ausleben

Lang, lang ist's her, aber jetzt wird es wirklich mal wieder Zeit fuer einen neuen Eintrag. Wuerde sagen, dass ich mich mittlerweile in Melbourne eingelebt habe. Es herbstelt sehr, das heisst, das meine T-Shirts meistens unter Pullovern versteckt bleiben.

Die Stadt gefaellt mir immer noch, aber Schattenseiten gibt es dann doch. Die sind vor allem nervend, weil es nicht wirklich einfach ist hier einen Job zu finden. Das einzige was ich bisher gemacht hab ist am Samstag im Barclub unter dem Hostel Glaeser einzusammeln. Gibt zwar Kohle und macht auch Spass, aber erfuellend ist das nicht gerade. Geldtechnisch gibts zwar noch keine Probleme, aber ich hab auch nicht wirklich Lust mich in Neuseeland etc. als Bettler zu verdingen.

Die Bar gehoert uebrigends genau wie das Hostel einem oertlichen Football-Klub, also einem Verein, der diesen komischen Sport namens Australian Rules Football kurz Footie spielt. Die Folge daraus, das Publikum am Samstag koennte auch im P1 rumlaufen und so manches Maedel ist wohl eine Art Verena, die sich ihren Oliver Kahn sucht... Da ich eh keinen Footie-Spieler kenne, koennte ich aber nicht sagen, wer jetzt prominent ist. Kennt man keinen sind eh alle gleich^^

Die zwei Wochen, die ich jetzt hier bin, hab ich ungefaehr so verbracht:
1. Billige Einkaufsmoeglichkeiten finden. Globalisation sei Dank bin ich hierbei auch fuendig geworden. Der naechste Aldi ist mit der Tram leicht zu erreichen und mein Geldbeutel dankt es den findigen Bruedern aus Muelheim ebenfalls, dass sie expandieren.

2. Versuchen die Akzente der Iren zu verstehen. Jeder Ort in Irland scheint (das sagen zumindest die Iren) seinen eigenen Dialekt zu haben, was dazu fuehrt, dass die sieben Iren, die hier wohnen fuenf verschiedene Dialekte haben, die sich in fast gar nichts gleichen.

3. Versuchen die Akzente der Englaender zu verstehen.Nicht ganz so schlimm, wie die Iren, aber trotzdem manchmal frustierend, vor allem weil man ja so Allerweltsausdruecke nicht wirklich lernt. Diskussionen ueber Shakespeares Werke waeren dementsprechend einfacher, aber sind dann doch nicht ganz an der Tagesordnung.

4. Versuchen die Australier zu verstehen. Das ist lustigerweise das einfachste und haut langsam gut hin. Bald sitzen auch die ganzen Floskeln^^

5. Weggehen, vorzugsweise mit den Iren

6. DVDs schauen (dankbar sein, wenns ein Ami-Film ist, weil ich da definitiv alles verstehe)

7. Die Laeden abklappern und nach einem Job suchen

8. Die Stadt unsicher machen (Museen, Sehenswuerdigkeiten, Kinos, etc.)

9. Die verschiedenen einheimischen Biersorten probieren: mein Favorit Boags Premium

10. Mir Gedanken machen, wie lange ich hier noch bleibe, wenn ich keinen Job finde.

Einige Sachen haben sich dann doch schon geaendert bei mir: zum Einen die Essgewohnheiten. Baked Beans sind besser als allgemein behauptet, aber mein australischer Favorit sind die MeatPies. Das sind so ne Art Blaetterteigtaschen gefuellt mit Fleisch. Undefinierbarem Fleisch. Schmeckt aber nicht so schlecht wie es sich anhoert und wie es aussieht...

Zum anderen, fang ich an auf Englisch zu denken. Also mir so meine Gedanken zu machen, wie die Sachen so laufen und wie ich mich mit den anderen am besten mitteilen kann....
Mal sehen wie das so weitergeht.
Bis dann
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